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TSVG: Ihr digitaler Wegweiser durchs Gesetz

Bundeseinheitliche Preise und Verträge, eine feste Schiedsstelle, Blankoverordnungen: Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird den Heilmittelmarkt in vielen Bereichen verändern. Was Sie wissen müssen, fassen wir als Abrechnungsspezialist hier für Sie zusammen. Wir ergänzen regelmäßig News, Hintergrundartikel und Experten-Interviews – und begleiten die Umsetzung des TSVG damit bis Ende 2020.

TSVG aktuell

Der Plenarsaal des deutschen Bundestages. Quelle: Adobe Stock
Mehrere Stapel Euro-Münzen die immer höher werden als Symbolbild für die bundesweiten Höchstpreise durch das TSVG für Therapeuten
Holzklötzchen mit den Ziffern 1 bis 5 als Symbolbild für 5 Maßnahmen für Praxisinhaber im Hinblick auf das TSVG

Standpunkt: Das sagen Experten

<p>Die überregionale Angleichung der Vergütung auf den höchsten Satz kann nur der erste Schritt sein. Danach überlassen wir es wieder den Verbänden, weiter zu verhandeln und regionale Unterschiede herauszuarbeiten.</p>
Die überregionale Angleichung der Vergütung auf den höchsten Satz kann nur der erste Schritt sein. Danach überlassen wir es wieder den Verbänden, weiter zu verhandeln und regionale Unterschiede herauszuarbeiten.
Dr. Roy Kühne, Bundestagsabgeordneter und Therapeut Mehr erfahren
<p>Bislang fehlt der Politik scheinbar noch der Mut, um den Direktzugang in Modellvorhaben testen zu lassen. Dabei zeigen uns die Erfahrungen aus dem Ausland, dass die Patientensicherheit zu keinem Zeitpunkt in Gefahr ist.</p>
Bislang fehlt der Politik scheinbar noch der Mut, um den Direktzugang in Modellvorhaben testen zu lassen. Dabei zeigen uns die Erfahrungen aus dem Ausland, dass die Patientensicherheit zu keinem Zeitpunkt in Gefahr ist.
Andrea Rädlein, ZVK-Vorsitzende Mehr erfahren
<p>Die steigenden Preise für&nbsp;gesetzlich Versicherte bieten die Möglichkeit, auch die Privatpreise anzupassen – vor allem, wenn Ihre Privatpreise bis jetzt vergleichsweise gering sind. Eine bessere Argumentation bekommen Sie so schnell nicht wieder.</p>
Die steigenden Preise für gesetzlich Versicherte bieten die Möglichkeit, auch die Privatpreise anzupassen – vor allem, wenn Ihre Privatpreise bis jetzt vergleichsweise gering sind. Eine bessere Argumentation bekommen Sie so schnell nicht wieder.
Mathias Gans, Unternehmensberater, Praxisinhaber und Therapeut Mehr erfahren

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Der TSVG-Fahrplan 2019/2020

Im Bundestag wurde das TSVG verabschiedet. Damit treten in den nächsten Jahren zahlreiche Neuerungen in Kraft.

TSVG
1. Mai 2019:
Das TSVG tritt in Kraft.

Wirtschaftlich angemessene Preise, einheitliche Zulassungsverfahren und Rahmenverträge sowie die sogenannten Blankoverordnung sollen die Situation von Therapeuten deutlich verbessern. Bevor die Neuerungen in Kraft treten, sind Verhandlungen zwischen Heilmittelverbänden und dem GKV-Spitzenverband notwendig.

1. Juli 2019:
bundesweit einheitliche Preise

Zum 1. Juli 2019 werden die Preise für alle Kassenarten und je Berufsgruppe bundesweit einheitlich angehoben – auf den Höchstsatz für jede einzelne Leistung. Der GKV-Spitzenverband veröffentlicht bis zum 30. Juni 2019 eine entsprechende Liste.

August 2019:
einheitliches Zulassungsverfahren

Die Zulassungsverfahren in der Heilmittelbranche wurden lange als zu bürokratisch kritisiert. Bis 31. August 2019 sollen Arbeitsgemeinschaften gebildet werden, um sie zu vereinheitlichen.

November 2019:
Bildung einer Schiedsstelle

Konflikte zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern sind nicht nur aufwendig, sondern auch langwierig. Ab November 2019 soll eine feste Schiedsstelle Abhilfe schaffen.

1. Juli 2020:
neu verhandelte Preise und Bundesrahmenvertrag

Bis zum 30. Juni 2020 sollen die Heilmittelverbände mit dem GKV-Spitzenverband neue Preise und bundeseinheitliche Rahmenverträge für jeden Heilmittelbereich aushandeln. Sind die Verhandlungen erfolgreich, tritt beides am 1. Juli 2020 in Kraft. Regional angepasste Preise sind dann wieder möglich.

November 2020:
Blankoverordnungen

Mit der Blankoverordnung sind Therapeuten zwar an die darin festgelegte ärztliche Diagnose gebunden, können aber selbst über Auswahl, Dauer und Frequenz der Behandlung selbst entscheiden. GKV-Spitzenverband und die Vertreter der Therapeuten-Verbände sollen sich bis November 2020 einigen, bei welchen Indikationen die Blankoverordnung eingesetzt werden kann.

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