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Arbeitsverhältnisse – Befristung und Aufhebungsvertrag

Befristete Verträge und Aufhebungsverträge sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Lösungen, ein Arbeitsverhältnis rechtssicher und einvernehmlich zu beenden.

Befristete Verträge und Aufhebungsverträge sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Lösungen, ein Arbeitsverhältnis rechtssicher und einvernehmlich zu beenden.

Ein Arbeitsverhältnis kann auf verschiedenen Wegen beendet werden, nicht nur durch Kündigung. Eine von vorne herein befristete Anstellung oder ein Aufhebungsvertrag sind Alternativen, die für beide Seiten ein einvernehmliches und rechtssicheres Vorgehen ermöglichen.

Befristung mit und ohne Sachgrund

Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet generell mit Ablauf der Befristung, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Eine sachgrundlose Befristung kann bis zur Dauer von zwei Jahren erfolgen. Innerhalb dieses Zeitraums ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung des befristeten Arbeitsvertrages möglich. Eine Befristung kann aber auch mit Sachgrund erfolgen. Häufigster Anwendungsfall ist die Befristung zur Vertretung. Hier gilt die Höchstbefristungsdauer von zwei Jahren nicht. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen muss stets darauf geachtet werden, ob die ordentliche Kündigung überhaupt möglich ist.

Aufhebungsvertrag

Bei einem Aufhebungsvertrag kann das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung von Fristen beendet werden – im Unterschied zur Kündigung. Der Aufhebungsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, deren Gegenstand die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist. Beim Aufhebungsvertrag wird vereinbart, dass das bestehende Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt sein Ende finden soll.

Da der Vertrag nur durch Zustimmung beider Seiten geschlossen werden kann, besteht hier häufig große Zufriedenheit und Rechtssicherheit. Für den Arbeitnehmer nachteilig kann hingegen die Sperrzeit bei den Leistungen der Agentur für Arbeit sein, denn er hat durch den Abschluss des Aufhebungsvertrages selbst an seiner Arbeitslosigkeit mitgewirkt.

Der Aufhebungsvertrag ist nicht zu verwechseln mit dem sogenannten Abwicklungsvertrag. Dieser regelt die Modalitäten für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, beispielsweise Gewähren des ausstehenden Urlaubs, Rückgabe von Firmeneigentum.


 

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