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Besonderer Verordnungsbedarf: Diagnoseliste erweitert

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt eine neue Version der Diagnoseliste für langfristigen Heilmittelbedarf und besonderen Verordnungsbedarf zur Verfügung. Die Änderungen betreffen Physio- und Ergotherapie.

Patienten mit schweren Erkrankungen benötigen oft mehr Heilmittel oder eine dauerhafte Versorgung. Bei welchen Diagnosen ein "besonderer Verordnungsbedarf" oder ein "langfristiger Heilmittelbedarf" anerkannt werden, fassen die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen in einer Diagnoseliste zusammen. Diese Liste wurde nun erweitert. Die Ergänzungen betreffen den besonderen Verordnungsbedarf in den Bereichen Physiotherapie und Ergotherapie.

Ergänzungen beim besonderen Verordnungsbedarf

Physiotherapie

ICD-10-CodeZusätzliche IndikationsschlüsselBesonderheiten
G90.5, G90.6, G90.7 (komplexe regionale Schmerzsyndrome) EX2, EX3, LY2, PN Die Diagnosen des komplexen regionalen Schmerzsyndroms wurden aus dem ICD-10-Code „M89.0- Neurodystrophie“ herausgelöst und als eigenständige Diagnoseschlüssel aufgenommen. Die Anerkennung als besonderer Verordnungsbedarf ist auf längstens ein Jahr nach dem Akutereignis begrenzt.
R26.0, R26.1, R26.2 und R26.6 (geriatrischen Indikationen)EX3Voraussetzung: Der Patient muss das 70. Lebensjahr vollendet haben.

Ergotherapie

ICD-10-CodeIndikationsschlüsselBesonderheiten
G90.5, G90.6, G90.7 (komplexe regionale Schmerzsyndrome) SB2, SB6Die Diagnosen des komplexen regionalen Schmerzsyndroms wurden aus dem ICD-10-Code „M89.0- Neurodystrophie“ herausgelöst und als eigenständige Diagnoseschlüssel aufgenommen. Die Anerkennung als besonderer Verordnungsbedarf ist auf längstens ein Jahr nach dem Akutereignis begrenzt.
S14.3 und S14.4EN4 

Direkt zur Diagnoseliste 2019

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