Corporate-Influencer – Wenn Mitarbeiter zu Botschaftern werden

Ein Blick über den Tellerrand der bisherigen Marketing-Strategien lohnt sich auch für Therapieeinrichtungen: Mit Hilfe von Corporate-Influencern können Sie Patienten und potenzielle neue Mitarbeiter ansprechen.

Früher war das Gesicht nach außen oft der leitende Therapeut oder Praxisinhaber. Heute kann er das schon aus zeitlichen Gründen gar nicht mehr allein leisten. Denn welcher Therapeut in einer Führungsposition bedient mit Leichtigkeit Facebook, Twitter, Instagram, schreibt einen Blog und broadcastet gekonnt mittels Facebook live – und das neben seinem eigentlichen Tagesgeschäft? Der Tag hat schließlich für jeden nur 24 Stunden. Daher kann es sinnvoll sein, mit Corporate-Influencern die traditionellen Tools des Marketings zu ergänzen.

 

Folgende Punkte können hilfreich für den Einsatz von Corporate-Influencern in Therapie-Einrichtungen sein:
  • Aus den eigenen Reihen rekrutieren: Corporate-Influencer wie Patienten oder Mitarbeiter wirken glaubwürdiger als „gekaufte Influencer“, die ihre Dienste anbieten. Man fährt besser mit Influencern, die dies in erster Linie aus Überzeugung und intrinsischen Beweggründen tun.
  • Am Anfang steht die gründliche Recherche: Influencer geben viel über sich preis. Sie nutzen ihre privaten Netzwerke, um ab und an auch mal ein Jobthema zu posten. Daher sollte man unbedingt überprüfen, ob die Zielgruppe der Follower des Influencers auch die ist, die man erreichen will.
  • Planung ist die halbe Miete, in diesem Fall sogar die ganze: Mal schnell eine Aktion mit einem Corporate-Influencer zu realisieren, ergibt keinen Sinn, wenn man strategische Ziele verfolgt. Erst die Theorie, dann die Praxis. Oder es besser lassen.
  • Reichweite, Reichweite, Reichweite: Sie ist sicherlich wichtig und gerade im klassischen Sinn ausschlaggebend bei der Entscheidung für einen Corporate-Influencer. Aber es geht auch anders. Follower, Abonnenten und Likes sind kein Garant für einen Erfolg; das Storytelling ist wichtig. Der Influencer sollte Geschichten erzählen, die die Zielgruppe emotional berühren und authentisch informieren, beispielsweise Erfolgsgeschichten aus dem Therapiealltag.
  • Content-Mix: Corporate Influencer sollten der Öffentlichkeit neben schönen Geschichten auch konkrete Informationen anbieten. Dazu könnten sie über innovative Projekte, interne Fortbildungen oder Arbeitsmethoden berichten.

 

Das sollte ein Markenbotschafter mitbringen:
  • Engagement: Auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten 
  • Authentizität und Nahbarkeit: Er spricht in seiner Sprache und bespielt seine Kanäle nur in geringen Dosen mit Arbeitsthemen. Ansonsten steht er mit beiden Beinen im Leben.
  • Lust und Talent für Kommunikation: Ohne geht's nicht.
  • Kompetenz: Er treibt seine Themen aus der fachlichen Expertise heraus und ist somit glaubwürdig und relevant für seine Zielgruppe.
  • Vernetzung und Reichweite: Im besten Falle. Manchmal geht es aber auch ohne.
  • Begeisterung für Social Media: Dabei sollte er nur auf Plattformen eingesetzt werden, auf denen er aktiv ist bzw. die zu seinem Typ und seinen Themen passen.
  • Offenheit: Grundsätzlich sollte er sich wohlfühlen, wenn er unter Menschen ist und zum Beispiel auf Bühnen im Mittelpunkt steht.

 

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