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DAK erstattet Absetzungen für Schuhzurichtungen

Absetzungen für orthopädische Schuhzurichtungen innerhalb der bisherigen 200-€-Freigrenze werden von der DAK nachbezahlt. Betroffene müssen allerdings Widerspruch einlegen.

Das Prüfzentrum der DAK, die DAVASO GmbH, hat auf unsere Anfrage bestätigt, dass Absetzungen für orthopädische Schuhzurichtungen (PG31) im Wert von weniger als 200 Euro  erstattet werden, bei denen folgender Absetzungsgrund angegeben ist:

„Die Abgabe erfordert die vorherige Genehmigung der Kasse. Ein Anspruch auf nachträgliche Kostenübernahme besteht nicht. Ihr Versäumnis begründet auch keinen Zahlungsanspruch gegenüber unserem Versicherten.“ 

Diese Absetzungen sind laut DAVASO ungerechtfertigt, da bis Ende September noch eine Freigrenze von 200 Euro für Schuhzurichtungen gilt.

Unser Tipp: schnellstmöglich Widerspruch einlegen

Da die DAK diese Kürzungen nicht automatisch nachvergütet, sollten Sie schnellstmöglich Ihren Widerspruch auf dem Absetzungsschreiben vermerken und die Verordnung zur Nachberechnung einreichen. Rückerstattet werden Beträge, die bis 30. September 2018 abgesetzt wurden bzw. werden. Bitte beachten Sie dabei die mitunter kurzen Verjährungsfristen für Nachberechnungen. Ab 1. Oktober 2018 ist auch für Schuhzurichtungen unter 200 Euro eine Genehmigung erforderlich.

Optica-Kunden senden den Widerspruch und das Rezept für die Nachberechnung ganz einfach schnellstmöglich an Optica. Alles Weitere übernehmen wir – inklusive der Rückerstattung.

Besser geschützt vor Absetzungen

Wollen Sie sich zukünftig noch besser gegen Absetzungen schützen? Optica bietet dazu drei wirksame Werkzeuge: den Preis-Check, der für alle Optica-Kunden kostenlos ist, den Rezept-Retter, der bei Auffälligkeiten aktiv wird, und die Absetzungsprüfung zur Heilung von korrigierbaren Kürzungen.

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