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HEK – prüft vermehrt Indikationsschlüssel auf Folgeverordnungen

Die Hanseatische Ersatzkasse (HEK) setzt aktuell Folgeverordnungen mit nicht korrektem Indikationsschlüssel konsequent ab. Therapeuten sollten HEK-Rezepte vor der Abrechnung daraufhin sorgfältig prüfen.

Bei Abrechnungen mit der HEK beobachten wir derzeit, dass vermehrt Absetzungen erfolgen. Im Fokus der Prüfer: Folgeverordnungen, die einen Indikationsschlüssel aufweisen, der laut Heilmittelkatalog keine Folgeverordnungen zulässt.

Für diese Indikationsschlüssel sind keine Folgeverordnungen erlaubt:

Physiotherapie
WS1 – Wirbelsäulenerkrankungen mit prognostisch kurzzeitigem Behandlungsbedarf
EX1 – Verletzungen/Operationen und Erkrankungen der Extremitäten und des Beckens
AT1 – Störungen der Atmung mit prognostisch kurzzeitigem Behandlungsbedarf

Ergotherapie
SB4 – Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen

Logopädie
ST3 – Psychogene Erkrankungen der Stimme - Aphonie

Um vermehrte Kürzungen durch die HEK zu vermeiden, sollten Therapeuten vor dem Einreichen der Rezepte sorgfältig prüfen, ob der auf dem Rezept eingetragene Indikationsschlüssel eine Folgeverordnung erlaubt. Wenn das nicht der Fall ist und der Arzt eine Folgeverordnung für eine der oben erwähnten Indikationen ausgestellt hat, sollten Sie mit dem Arzt Rücksprache halten und das Rezept mit Unterschrift und Stempel korrigieren lassen.

Über HEK-Absetzungen, die laut Rahmenvertrag eigentlich verjährt sind, haben wir vor Kurzem berichtet.

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