„Immer wieder ein tolles Feedback “

Silvia Taurer gibt auf Instagram ergotherapeutische Tipps für Eltern und ihre Kinder. Sie verdient damit kein Geld – aber viel Anerkennung.

Sie stehen hinter dem Instagram-Profil „ergotipps“ (https://www.instagram.com/ergotipps/). Wie kam es dazu? 
Ich habe mich für den Weg auf Instagram entschieden, weil Social Media einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommt und vor allem die jüngeren Generationen vermehrt Rat auf solchen Plattformen suchen. Die Ergotherapie hat leider immer noch keinen sehr großen Bekanntheitsgrad und das möchte ich unbedingt ändern! Im englischsprachigen Raum gibt es viel mehr an solchen Angeboten und ich wollte nun einfach auch mal so eine Seite für den deutschen Sprachraum schaffen. 

Was veröffentlichen Sie auf der Seite genau?
Zuerst wollte ich die Ergotherapie bunt gemischt präsentieren, aufgrund des Algorithmus auf Instagram und Facebook geht aber ein breitflächiges Angebot einfach unter. Deshalb setze ich mein Augenmerk derzeit auf die Pädiatrie, die mir selbst sehr am Herzen liegt. Ich gebe Tipps und Tricks zur Förderung der Entwicklung, aber auch Infos über Diagnosen und Auffälligkeiten sowie den Einsatz der Ergotherapie dabei. Zusätzlich ist es mir ein großes Anliegen, eine einfache und verständliche Sprache zu benutzen, anstatt im Fachjargon zu sprechen, den niemand versteht und niemanden im Alltag interessiert .

„Ich bekomme auf meine Seite immer wieder tolles Feedback und viele Leute bedanken sich für die wertvollen Beiträge.“
Silvia Taurer, Ergotherapeutin und Hobbyinfluencerin

Die Pflege einer solchen Seite ist aber bestimmt ein großer Aufwand. Lohnt sich der Aufwand für Sie überhaupt?
Ja, es ist natürlich ein riesiger Aufwand, vor allem, weil ich die meisten Beiträge selbst erstelle und nur gelegentlich auf Reposts zurückgreife. Hilfe bekomme ich aber liebenswerterweise von meinen Freunden, die meine Beiträge auf die Alltagstauglichkeit und -verständlichkeit prüfen. Und es lohnt sich auf jeden Fall! Meine Community wächst ständig, bald habe ich 2.000 Follower. Und das, obwohl ich erst seit Mitte April begonnen habe. Am wichtigsten ist mir aber: Ich bekomme immer wieder tolles Feedback und viele Leute bedanken sich für die wertvollen Beiträge. Auch in meinem näheren Umfeld werde ich mittlerweile öfter auf meine Seite angesprochen und bekomme gesagt, dass sie nun endlich zumindest ungefähr wissen, worum es in der Ergotherapie eigentlich geht. 

Im Unterschied zu den allermeisten anderen Instagram-Profilen gibt es auf der Seite keine Fotos von Ihnen sieht. Warum?
Dafür habe ich meine eigene – private – Seite. Aber ich wüsste einfach nicht, was es der Ergotherapiewelt bringen sollte, wenn ich dauernd Fotos von mir poste. Es geht dort schließlich nicht um mich, sondern um die Ergotherapie, der ich dort ein Gesicht verleihen möchte. Und meine Kontaktdaten und einen Link zu meiner Website sind ja vorhanden – man kann mich darüber immer gerne persönlich kontaktieren und ich freue mich über jede Nachricht. 


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