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Neue Beihilfesätze: Was gilt in welchem Bundesland?

Für Bundesbeamte gelten seit 31. Juli 2018 neue Sätze für die Beihilfe. Wir fassen zusammen, welche Länder die Beihilfeliste übernehmen und wo eine Entscheidung noch aussteht. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Durch die Neufassung der Beihilfeverordnung steigen die beihilfefähigen Höchstbeträge für die Behandlung von Bundesbeamten. Die erste Stufe sorgt für eine Erhöhung um 20 Prozent nach dem 31. Juli 2018. Die zweite Stufe bringt eine Steigerung von zehn Prozent mit sich und folgt zum 1. Januar 2019. 

Ausschlaggebend ist immer das Behandlungsdatum. Das bedeutet, dass die Abrechnung gesplittet werden muss: Für Behandlungen vor dem Stichtag gelten die alten Beihilfesätze, für Behandlungen ab dem Stichtag die neuen Beihilfesätze. Welche Preise Therapeuten mit dem Patienten vereinbaren und abrechnen, liegt nach wie vor im Ermessen des Therapeuten.

Übrigens: Für Kunden übernimmt Optica das Splitting nach den beihilfefähigen Höchstsätzen. Das heißt: Wenn Sie nach Beihilfe abrechnen lassen wollen, sind keinerlei Preisvermerke auf der Verordnung notwendig. Falls Sie dauerhaft nach eigenen Preisen abrechnen, senden Sie uns Ihre aktuelle Preisliste zu – dann rechnen wir immer automatisch nach Ihren Preisen ab. Optica-Kunden können unter Angabe ihrere Kundennummer die Beihilfelisten unter privatabrechnungoptica.de direkt per E-Mail anfordern.

Der ZVK informiert auf seiner Website über den aktuellen Umsetzungsstand auf Länderebene. Der Bundesverband für Ergotherapeuten (BED) stellt seinen Mitgliedern eine Übersicht über die Landesbeihilfesätze zur Verfügung.

Beihilfeliste Bund

 Aktueller Umsetzungsstand (ZVK)

 Landesbeihilfesätze (Übersicht für BED-Mitglieder)

 
Welche Länder die neuen Beihilfesätze auch für ihre Landebeamte übernehmen und wo Entscheidungen noch ausstehen, haben wir für Sie zusammengefasst
BundeslandAktueller StandBesonderheiten
Baden-WürttembergBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.zum 31.07.2018
BayernEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts. 
BerlinEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts.

 

BrandenburgBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 31.07.2018

BremenNoch keine Informationen. 
HamburgBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 01.09.2018, aber andere Positionsnummern für Hausbesuche als in der Beihilfeliste des Bundes: 66, 67 und 68. Dafür entfällt der Bereich "Ernährungstherapie".

HessenBeihilfeliste des Bundes wird auch für Landesbeamte übernommen.zum 1.1.2019. 
Mecklenburg-VorpommernBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 31.07.2018

NiedersachsenBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 31.07.2018

Nordrhein-WestfalenEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts. 
Rheinland-PfalzBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 01.10.2018

SaarlandEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts. 
SachsenEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts. 
Sachsen-AnhaltBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 31.07.2018

Schleswig-HolsteinBeihilfeliste des Bundes gilt auch für Landesbeamte.

zum 27.04.2018. Ab Positionssnummer 38 abweichend von der Beihilfeliste des Bundes.

ThüringenEntscheidung steht noch aus. Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts. 

 


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