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Neue Beihilfesätze: Was gilt in welchem Bundesland?

Für Bundesbeamte gelten seit 31. Juli 2018 neue Sätze für die Beihilfe. Wir fassen zusammen, welche Länder die Beihilfeliste übernehmen und wo eine Entscheidung noch aussteht. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Durch die Neufassung der Beihilfeverordnung steigen die beihilfefähigen Höchstbeträge für die Behandlung von Bundesbeamten. Die erste Stufe sorgt für eine Erhöhung um 20 Prozent nach dem 31. Juli 2018. Die zweite Stufe bringt eine Steigerung von zehn Prozent mit sich und folgt zum 1. Januar 2019.

Welche Preise Therapeuten mit dem Patienten vereinbaren und abrechnen, liegt nach wie vor im Ermessen des Therapeuten.

Update 30.08.2018: Entgegen bisheriger Informationen ist  für das Bundesland Berlin noch nicht abschließend geklärt, ob und wann die Beihilfeliste des Bundes für Landesbeamte übernommen wird. Darauf weist der Länderverbund Nordost des Deutschen Verbands für Physiotherapie hin. Bis auf Weiteres führen wir Berlin daher unter den Bundesländern, in denen die Entscheidung noch aussteht.

In folgenden Bundesländern gilt die Beihilfeliste des Bundes auch für Landesbeamte.

  • Baden-Württemberg
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz (für Landesbeamte erst ab 1. Oktober 2018)
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein

In folgenden Bundesländern steht eine Entscheidung noch aus. Das heißt: Für Landesbeamte ändert sich vorerst nichts.

  • Bayern
  • Berlin
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Saarland
  • Sachsen
  • Thüringen

Für folgende Bundesländer liegen uns noch keine Informationen vor.

  • Bremen
  • Hamburg

Auch Der ZVK informiert auf seiner Website über den aktuellen Umsetzungsstand auf Länderebene. Der Bundesverband für Ergotherapeuten (BED) hat angekündigt, seinen Mitgliedern eine Übersicht über die Landesbeihilfesätze zur Verfügung zu stellen.

Beihilfeliste Bund

 Aktueller Umsetzungsstand (ZVK)

 Landesbeihilfesätze (Übersicht für BED-Mitglieder)

 

Stand: 30.08.2018
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