#PHYSIOVORORT: Interview mit Kim Krzankowski

Was ist das Besondere an der MedX-Therpie? Das und vieles mehr erfahren Sie im dritten Teil unserer Reihe #PHYSIOVORORT mit Kim Krzankowski, Physiotherapeutin im MedAix Physiotherapie & Rückenzentrum.

Was ist an Ihren Praxen besonders? 
Wir arbeiten evidenzbasiert und sind Partner bei EU-weiten Forschungsprojekten. Hier haben wir die Chance neue zukunftsträchtige Wege in der Physiotherapie zu erproben und mitzugestalten.

Was zeichnet Ihre Therapie aus?
Wir haben ein patentiertes System mit einem eigenen Konzept, um die Patienten in die Bewegung zu bringen. Wir wissen, dass eine zu schwache Muskulatur die häufigste Ursache von Rückenschmerzen ist. An dieser Stelle packen wir an und arbeiten aktiv mit den Leuten. 

Wie kann man sich das vorstellen?
Das Herzstück unserer Rückentherapie ist die computergestützte MedX-Therapie. Hierbei arbeiten wir eng mit Orthopäden zusammen und nutzen spezielle computergestützte MedX-Präzisionsgeräte, zur Diagnostik und anschließendem isolierten therapeutischen Training der autochtonen Rückenmuskulatur im Lumbal- und Cervical-Bereich. Die Geräte zeichnen sich durch eine spezielle Fixierung aus, sodass Hilfsmuskeln ausgeschaltet werden und ein isoliertes Training möglich ist. 

Wie effektiv ist die Therapie?
Eigene MedX-Präventionsprojekte in Unternehmen haben gezeigt, dass wir durch unser Training die Rückenschmerzen der Belegschaft sowie die Arbeitsunfähigkeit nachhaltig senken können.

Hilft diese Art von Therapie dauerhaft?
Dadurch, dass die Patienten bei uns aktiv trainieren, werden sie in einem hohen Maß motiviert, sich nach Abschluss der Therapie weiter körperlich zu betätigen. Der Einstieg in ein gesundheitsorientiertes Krafttraining oder gesundheitsorientierte Kurse fällt vielen Patienten deutlich leichter. 

Das klingt wirklich spannend. Was müsste man als Physiotherapeut tun, um ebenfalls die MedX Therapie anzubieten? 
Wir haben eine eigene Abteilung, die sich darauf spezialisiert hat, die medizinische Kräftigungstherapie für Physiotherapeuten, Ärzte und Unternehmen zugänglich zu machen. Unser bewährtes Therapiekonzept kann man als Partner in unserem Netzwerk bei sich vor Ort umsetzen. Wir bieten hierzu eine umfassende Beratung und Betreuung und können sogar die entsprechenden MedX Geräte mitliefern. 

 

In unserem alltäglichen Leben sind wir Influencer. Tagtäglich erreichen wir hunderte Patienten und beeinflussen den Lebensstil unserer Kunden.
Kim Krzankowski, Physiotherapeutin im MedAix Physiotherapie & Rückenzentrum

 

Wie sind Sie auf die MedX-Therapie aufmerksam geworden? 
Unser Geschäftsführer und Gründer Zoran Stojanovic hat die MedX-Therapie in den USA entdeckt und mit nach Deutschland gebracht. Die hervorragenden Behandlungserfolge haben sich herumgesprochen, sodass ein großes Netzwerk entstanden ist und weitere Standorte folgten. 

Wie digital sind Sie in Ihren Praxen? Sind Sie offen für Veränderungen? 
Wir sind nicht nur offen für Veränderung, die die Digitalisierung mit sich bringt, sondern scharren förmlich mit den Hufen. Die Corona-Krise hat es uns zur Zeit des Lockdowns ermöglicht, die Videotherapie zu erproben und in unseren Forschungsprojekten arbeiten wir ebenfalls an digitalen Gesundheitsanwendungen. Seit kurzem haben wir eine eigene „MedAix Exercise“ App, die es uns ermöglich unsere Patienten, über die Therapie hinaus, mit individuellen Übungsprogrammen zu begleiten. 

Nutzen Sie Social Media für Ihre Praxen?
In unserem alltäglichen Leben sind wir Influencer. Tagtäglich erreichen wir hunderte Patienten und beeinflussen den Lebensstil unserer Kunden. Und das machen wir auch in den Sozialen Medien. Wir sind mit unserem Unternehmen auf Facebook, Instagram, YouTube, Xing und LinkedIn unterwegs. 

Was ist die größte Herausforderung an Ihrem Job?
Mein Job ist vielfältig und abwechslungsreich. Die größte Herausforderung ist es, auf jeden Patienten individuell einzugehen und die optimale Therapie zu erarbeiten.

Kriegen Sie den Fachkräftemangel zu spüren? 
Wir spüren, dass es Phasen gibt, in denen mehr Bewerbungen reinkommen und auch mal Phasen, in denen es ruhiger ist. Wir stellen grundsätzlich proaktiv gute Bewerber ein, so dass wir eine gesunde Personaldecke haben. 

Kam Selbstabrechnung auch einmal für Sie in Frage?
Eine Selbstabrechnung der GKV-Rezepte kommt für uns nicht in Frage, da wir den Aufwand als viel zu hoch einschätzen. 


Sehen Sie sich auch das spannende Video zum Interview an.
 

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