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PRAXISnah: "Für uns ist der Fachkräftemangel kein Problem"

Kollegen über die Schulter schauen und voneinander lernen: Unter diesem Motto geben wir Einblicke in die Besonderheiten anderer Praxen – diesmal mit Andreas Haag, der zwei Physiotherapie-Praxen führt.

Du oder Sie – wie fühlen Sie sich am wohlsten? 
Im privaten Kontext oder unter Kollegen fühle ich mich mit Du wohler, Patienten sieze ich aber grundsätzlich. 

Das erste, was Sie morgens machen:
Ich komme meistens gegen 6.30 Uhr in die Praxis, checke die Räumlichkeiten und die To-do-Liste für den Tag. Wenn mir dann noch etwas Zeit bleibt, bevor um 7 Uhr die ersten Patienten kommen, lese ich noch ein bisschen Zeitung. 

Was ist an Ihrer Praxis anders als in anderen Praxen?
Der Name unserer beiden Stuttgarter Praxen ist UNICUM, das ist das lateinische Wort für „einzigartig“. Das sagt doch eigentlich schon alles ... Aber im Ernst: Besonders ist bei uns zum Beispiel, dass in unserer Praxis nicht nur Physiotherapeuten arbeiten, sondern auch Logopäden, zwei Gesundheitsmanager und zwei Sportgymnastiklehrer.

Einmal haben wir uns zum Beispiel einen Streetart-Künstler eingeladen und zusammen ein großes Graffiti an die Wand gesprüht. 
Andreas Haag, Physiotherapeut und Geschäftsführer von UNICUM

Wie wird Ihr Team zum „Dream-Team“?  
Wir sind insgesamt 20 Leute. Damit alles gut und harmonisch läuft, werden bei uns die Mitbestimmung und der regelmäßige Austausch großgeschrieben. Mindestens zweimal im Jahr machen wir Teambuildingmaßnahmen. Einmal haben wir zum Beispiel einen Streetart-Künstler eingeladen und zusammen ein großes Graffiti an die Wand gesprüht. 

Praxis-Outfit oder Freestyle?
Der Klassiker: einheitliches Polohemd mit Logobestickung.

Was machen Sie, um dem Fachkräftemangel zu begegnen?
Das ist für uns glücklicherweise gar kein Problem, wir können uns über zu wenig Bewerbungen nicht beklagen. Eine große Praxis im Herzen Stuttgarts scheint für Mitarbeiter sehr attraktiv zu sein.

Wie redselig sind Sie während der Behandlung: Smalltalk, intensive Gespräche oder Schweigen im Walde?
Das hängt sehr von meinem Gegenüber ab. Manchmal redet auch der Patient die ganze Zeit, weil er einen Physiotherapeuten mit einem Psychiater verwechselt, bei dem man das Herz ausschütten kann.

Wie machen Sie Ihre Praxen regional bekannt?
Wir machen Bandenwerbung beim regionalen Sportverein und schalten regelmäßig Anzeigen im „Ortsblättle“. Empfehlen kann ich auch, Fachvorträge für die Kunden zu organisieren. Dazu laden wir meistens einen Arzt ein, der zu einem Thema referiert. Außerdem sind wir bei verschiedenen Sportveranstaltungen mit sportphysiotherapeutischer Betreuung an Bord. Auch das ist eine gute Werbung.

Wie gestalten Sie Ihre Mittagspause?
Mittags brauche ich meine Ruhe. Da gehe ich dann meistens alleine in die Stadt, um dort irgendwo etwas zu essen – und die Mails nebenher abzuarbeiten, die im Laufe des Vormittags angekommen sind.

Bald hat jeder unserer Mitarbeiter ein Tablet und es muss gar nichts mehr auf Papier geschrieben werden.
Andreas Haag, Physiotherapeut und Geschäftsführer von UNICUM

Kartei-Karte oder Praxis-EDV – wie digital ist Ihre Praxis?
Schon ziemlich digital. Wir stellen gerade um, sodass bald jeder Mitarbeiter ein Tablet hat und gar nichts mehr auf Papier geschrieben werden muss. Für die Praxisorganisation nutzen wir THEORG von Sovdwaer aus Ludwigsburg. 

Facebook, Twitter oder Instagram?
Alle drei, zumindest wenn ich dazu komme. Und dazu noch Pinterest und YouTube. Gerade Videos sind bei Patienten sehr beliebt.


Social-Media-Kanäle von UNICUM
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Wie bleiben Sie fachlich up-to-date?
Durch diverse Fachzeitschriften aus dem Thieme-Verlag und natürlich über das Internet. Aber ich bin als Regionalsprecher auch im Verband für Physiotherapie „Physio Deutschland“ ziemlich aktiv – bekomme also auch Informationen aus erster Hand.

Wie wichtig sind Fortbildungen für Sie?
Fortbildungen sind für Heilberufe Pflicht! Allein im letzten Jahr war ich zweimal eine Woche auf Fortbildung.

Noch einmal auf Start – würden Sie alles nochmal genauso machen?
Ehrlich gesagt: Ja. 

Therapeut auch nach Feierabend?
Im Freundeskreis versuche ich das unbedingt zu vermeiden. Wenn mich ein Freund nach einem Tipp fragt, antworte ich aber natürlich.

Das letzte, was sie abends machen:
In der Regel liege ich zwischen 22 und 22.30 Uhr im Bett. Und meistens lese ich dann noch ein bisschen.

UNICUM 
Praxis für Physiotherapie & med. Trainingstherapie
www.unicum-stuttgart.de


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