So meistern Sie unangenehme Gespräche

Kennen Sie das unangenehme Gefühl, das auftritt, wenn Konfliktgespräche anstehen? Therapeutin und Coach Barbara Freitag-Herse zeigt Ihnen sechs einfache Schritte, die Ihnen dabei helfen, diese Gespräche zu meistern.

So bereiten Sie sich in sechs Schritten auf  das Gespräch vor.
 
1. Atmen!

In Stresssituationen (und unangenehme Aufgaben im Nacken sind Stress!) neigen wir dazu, nur noch sehr flach und kurz zu atmen. Das führt zu Verspannungen, Unterversorgungen, Schmerzen – aber das muss ich Therapeuten ja nicht erklären. Entschließt sich ein Mensch zu einer Herausforderung, sei es Stabhochsprung bei den Olympischen Spielen oder ein Kündigungsgespräch, kommt es völlig natürlich zu dem großen tiefen Atemzug, dem Kraftschöpfen.

2. Jetzt!

Stehen Sie jetzt auf und machen Sie jetzt den ersten Schritt! Legen Sie die Zeitschrift beiseite, gehen Sie rüber in den Pausenraum und vereinbaren Sie jetzt einen Termin zu einem Mitarbeitergespräch. Rufen Sie jetzt bei der Bank, dem Vermieter oder dem Berufsverband an. Machen Sie den ersten Schritt, ruhig einen kleinen, aber den wichtigsten!

3. Formulieren Sie Ihr Kopfkino!

Das diffuse Sorgenvolle im Hirn ist maximal zeit- und kraftraubend! Lassen Sie doch mal Ihre Angst sprechen. Nehmen wir das Beispiel eines herausgeschobenen Konfliktgesprächs. Was soll den schlimmstenfalls passieren? Dass Sie nicht mehr als nett und locker wahrgenommen werden? Dass Sie ohne diese Therapeutin dastehen? Dass sie sich krankmeldet? Ja, das kann geschehen. Und gibt es dafür keine Lösungen oder Veränderungen, auf die Sie dann reagieren können? Ganz sicher ist, dass Ihr Herz nicht stehen bleiben wird, wenn Sie nicht mehr „everybody’s darling“ sind.

4. Schreiben Sie Ihre To-do-Liste!

Das kennen Sie bestimmt inzwischen aus dem Effeff: Schreiben Sie auf, welche Dinge in der Warteschleife Ihres Hirnflughafens kreisen und skalieren Sie diese nach Dringlichkeit. 

5. Schreiben Sie Ihre Not-to-do-Liste!

Listen Sie auf, welche Dinge, Handlungen und Einstellungen sie beim Abarbeiten Ihrer To-do-Liste NICHT tun werden, zum Beispiel:
•    Zeitfressern wie Handy und Internet nachgeben
•    Alles wieder umwerfen
•    Meinen Ängsten Raum geben
•    Ablenkungsjobs annehmen
•    Mit einer bestimmten Freundin sprechen, die immer alles hinterfragt und mich so verunsichert

6. Belohnungen vertagen!

Ich bin ja ohnehin kein großer Verfechter von Smiley-Listen, aber in diesem Fall rate ich Ihnen dringend, eine Belohnung nach getaner Arbeit zu vertagen. Wenn nun also diese Aufgabe endlich, endlich, endlich erledigt ist, halten Sie bitte einen langen Moment lang inne. Fühlen und horchen Sie mal in sich hinein, wie es sich anfühlt: geschafft! Was spüren Sie in Ihrem Körper? Wie ist es im Kopf? Wie genau fühlen sich bei Ihnen Erleichterung und Stolz an? Nehmen Sie es bitte ganz bewusst wahr, denn das ist die größte Belohnung. Erst wenn Sie dies komplett verinnerlicht haben, gönnen Sie sich, was auch immer Sie sich als Belohnung zuvor ausgedacht haben.

Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

 

Bildquelle: Thieme


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