Zuzahlungsbefreiung – zum Jahreswechsel beachten

Bei einer Therapie, die über den Jahreswechsel hinausgeht, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zuzahlungsbefreiung, damit Ihnen keine Einnahmen entgehen und Sie korrekt abrechnen.

Eine Zuzahlungsbefreiung gilt immer nur ein Kalenderjahr. Der Befreiungsausweis für 2018 ist somit ab dem 1. Januar 2019 ungültig. Wenn eine Therapie über den Jahreswechsel hinaus andauert, aber der zuzahlungsbefreite Versicherte zu Beginn des neuen Jahres keinen Befreiungsnachweis für 2019 vorlegen kann, kommt es immer wieder zu Fragen, was der Patient bezahlen muss.

Der Versicherte ist bis 31. Dezember 2018 zuzahlungsbefreit aber ab 1. Januar 2019 zuzahlungspflichtig – darauf müssen Sie achten:

  • Der Behandlungsbeginn liegt in 2019, die Verordnung wurde jedoch bereits im Dezember 2018 ausgestellt: Der Patient muss die gesetzliche Zuzahlung von 10% für alle Behandlungen sowie die Rezeptgebühr in Höhe von 10 € bezahlen.
  • Der Behandlungsbeginn liegt in 2018, aber es gibt weitere Behandlungstermine in 2019: Der Patient bezahlt die gesetzliche Zuzahlung in Höhe von 10% nur für die Behandlungseinheiten in 2019. Die Rezeptgebühr über 10 € muss er nicht bezahlen, da diese Gebühr nur zum ersten Behandlungstermin anfällt und er für 2018 zuzahlungsbefreit ist.

Lassen Sie sich am besten zum Jahreswechsel den Befreiungsausweis für 2019 zeigen. Einige Patienten werden Ihnen sicher auch dankbar sein, wenn Sie sie daran erinnern, den neuen Befreiungsausweis rechtzeitig zu beantragen.


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