50 Jahre Optica: Traditionsreich und zukunftsorientiert

Eine kleine Reise durch die Unternehmensgeschichte.

50 Jahre Optica Logo

Warum heißt Optica eigentlich Optica? Seit nunmehr 50 Jahren ist das Unternehmen Teil der Dr. Güldener Gruppe, die 2023 ihr 70-jähriges Bestehen feiern konnte und zu den führenden Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen zählt. Optica ist erfahrener Partner für über 27.000 Leistungserbringer:innen im Heil- und Hilfsmittelbereich. Dabei stand vor 50 Jahren eine andere Berufsgruppe am Anfang der Firmengeschichte.

Ein Optiker aus Bamberg meldete sich seinerzeit bei dem 1953 von Ludwig Güldener (1905–1973) gegründeten Apotheken-Abrechnungszentrum. Dieses hatte sich einen hervorragenden Ruf als hochzuverlässiger Partner der Apotheken erarbeitet und weckte somit auch in anderen Branchen Interesse. Der Optiker gab den Anstoß zur Erweiterung des Unternehmensportfolios. So wurde Optica 1974 als Abrechnungszentrum für Optiker:innen, Medizinische Bademeister:innen und Krankengymnast:innen gegründet. Die Basis für die heute besonders große Kundengruppe der Heilmittelerbringer:innen war gelegt. Ludwig Güldeners Sohn Dr. Volker Güldener, der dem Unternehmen heute noch verbunden ist, lenkte da schon die Geschicke der Gruppe und wurde für den neuen Firmennamen im Spanien-Urlaub inspiriert – durch das wohlklingende „óptica“, Spanisch für „Optikergeschäft“.

Dr. Volker Güldener führte das Unternehmen in den Folgejahren mit Umsicht und Geschick. Und als Teil einer Doppelspitze: Rudolf Prangen (1935–2015) war bereits 1954, als 19-Jähriger, in die Unternehmensgruppe eingetreten und sollte schnell weitreichende Verantwortung übernehmen. Prangen und Dr. Volker Güldener gestalteten gemeinsam das Wachstum der Güldener Gruppe – und natürlich auch von Optica.

Die 1996 für Apothekenrezepte eingeführte maschinenlesbare Abrechnung wurde 1999 von Optica als einem der ersten Unternehmen auch für weitere Leistungserbringer:innen genutzt: Dabei werden Verordnungen von Heil- und Hilfsmitteln im Image-Processing-Verfahren gescannt, was ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz bietet. Apropos: 2018 wurden im Zuge von Renovierungsarbeiten sämtliche Scanner verschoben, und man fragte sich im Vorfeld, was wohl unter den Maschinen zum Vorschein kommen würde. Gerade einmal ein Rezept, das durch die firmeneigenen Kontrollen aber ohnehin erfasst war, lag einsam am Boden. Die Anekdote verdeutlicht, welche Bedeutung Gründlichkeit und Arbeitsethos für die Dr. Güldener Gruppe haben.

2014, nach sechs verdienstvollen Jahrzehnten in der Dr. Güldener Gruppe, verabschiedete sich Rudolf Prangen aus der Geschäftsführung. Ein neues Team lenkt seitdem die Gruppe und mit ihr Optica. Wichtig dabei: planvolles und innovatives Wachstum, das auch in vielfältigen Kooperationen vorangetrieben wird. Auf der TheraPro 2024 präsentiert sich Optica zum Beispiel mit zahlreichen Partnern, die ebenfalls wertvolle Services für Praxen anbieten, im gemeinsamen Theracampus®.

Auch nach 50 erfolgreichen Jahren besteht das zentrale Ziel von Optica darin, Wettbewerbsfähigkeit und unternehmerischen Erfolg unserer Kund:innen zu erhalten, auszubauen und künftig zu sichern. Wir bleiben ein starker Partner der Praxen.

Dr. Jochen Pfänder

Traditionsbewusstsein und Zukunftsorientierung werden auch in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich für Optica sein. Das zeigt sich unter anderem an dem hohen Stellenwert des Servicegedankens, der intensiven Pflege von Kundenbeziehungen und Werten wie Verlässlichkeit und Innovationsmut. Letzteren hat Optica auch mit der Entwicklung der benutzerfreundlichen Praxissoftware Optica Viva bewiesen. Die Geschichte des Unternehmens wird weitergeschrieben – und die Erinnerung an ihre Anfänge in Ehren gehalten.

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