Branchensoftware und Geschäftserfolg

Große Hilfsmittelerbringer-Umfrage: Software entscheidet über das Tagesgeschäft. Die Branche hat die wichtigen Fragen zu Anforderungen und Wirtschaftlichkeit beantwortet.

Steigende Betriebskosten, immer komplexere Verträge, die Auswirkungen des Fachkräftemangels und ein zunehmend digitalisierter Arbeitsalltag: Die Hilfsmittelbranche steht vor großen Herausforderungen. Selbstständige und Unternehmen spüren den wirtschaftlichen Druck – längst sind Hilfsmittelerbringer nicht mehr nur Handwerker, sondern müssen betriebswirtschaftlich denken und handeln. Um angesichts der veränderten Rahmenbedingungen bestehen zu können, ist eine leistungsfähige Branchensoftware essenziell. Denn sie ermöglicht es, Unternehmens- und Versorgungsprozesse effizienter zu gestalten.

Herausforderungen und wirtschaftlicher Druck 

Welche Software ist die richtige, wie zufrieden sind Hilfsmittelerbringer mit ihrer aktuell eingesetzten Lösung und welche Funktionen schätzen sie als maßgebliche Unterstützung für den Arbeitsalltag ein? Antworten liefert eine aktuelle Branchenumfrage von MTD in Zusammenarbeit mit Optica.  Steigende Betriebskosten, immer komplexere Verträge, die Auswirkungen des Fachkräftemangels und ein zunehmend digitalisierter Arbeitsalltag: Die Hilfsmittelbranche steht vor großen Herausforderungen. Selbstständige und Unternehmen spüren den wirtschaftlichen Druck – längst sind Hilfsmittelerbringer nicht mehr nur Handwerker, sondern müssen betriebswirtschaftlich denken und handeln. Um angesichts der veränderten Rahmenbedingungen bestehen zu können, ist eine leistungsfähige Branchensoftware essenziell. Denn sie ermöglicht es, Unternehmens- und Versorgungsprozesse effizienter zu gestalten. Welche Software ist die richtige, wie zufrieden sind Hilfsmittelerbringer mit ihrer aktuell eingesetzten Lösung und welche Funktionen schätzen sie als maßgebliche Unterstützung für den Arbeitsalltag ein? Antworten liefert eine aktuelle Branchenumfrage von MTD in Zusammenarbeit mit Optica.  

Die Umfrage fand von Mitte März bis Ende April 2022 statt, insgesamt nahmen 461 Hilfsmittelerbringer teil. Die hohe Teilnehmerzahl ermöglicht tiefgehende Einblicke in die Branche, denn keine andere Umfrage liefert aktuell ein derart detailliertes Stimmungsbild zum Thema Branchensoftware. Drei Viertel der Antwortenden sind nach eigenen Angaben Geschäftsführer und bringen damit die nötige betriebswirtschaftliche Perspektive sowie Erfahrungen mit dem Thema Branchensoftware mit. Ein zentrales Ergebnis der Umfrage:

Zwei Drittel der Teilnehmer erachten eine Branchensoftware als unerlässlich im Arbeitsalltag.

Dabei erstaunt, dass 44 Prozent mit ihrer aktuell eingesetzten Branchensoftware unzufrieden sind, jeder Zweite möchte wechseln. Offensichtlich können manche Softwareanbieter auf dem Markt die Bedürfnisse der Anwender nicht bedienen.

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Gesucht: Allrounder mit vielen Qualitäten

Nicht eine bestimmte Funktion entscheidet über die Zufriedenheit mit der Softwarelösung, sondern das Gesamtpaket – das zeigen die Ergebnisse der Branchenumfrage deutlich. Zu den wichtigsten Features für Hilfsmittelerbringer zählen

  • die integrierte eKV-Abwicklung mit Kostenträgern,
  • ein Vertragsmanager,
  • ein zentrales Artikel- und Stammdatenmanagement 
  • ein integriertes Kassen- und Warenwirtschaftssystem.

Die häufige Nennung dieser Funktionen ist nachvollziehbar, handelt es sich doch um genau die Bereiche und Prozesse, die im Tagesgeschäft am meisten Aufwand verursachen. Eine leistungsfähige Software ist heute ein wichtiger Baustein für Hilfsmittelerbringer, um wirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können. 

Die Ergebnisse im Detail 


Vier von fünf Umfrageteilnehmern wün-schen sich einen integrierten elektro-nischen Kostenvoranschlag (eKV). Kein Wunder, denn die Kostenfreigabe durch die Krankenkassen ist oftmals ein lang-wieriger Prozess, gleichzeitig erwarten die Kunden heute eine schnelle Versor-gung. Mit Hilfe des eKV lassen sich Kos-tenfreigaben deutlich beschleunigen und Umsätze schneller realisieren.
Ein integrierter Vertragsmanager zählt für 71 Prozent der Befragten zu den wichtigsten Funktionen. Mit seiner Hilfe lässt sich für jede Versorgung so-fort der aktuellste Vertrag zugrundelegen eine entscheidende Voraussetzung für die richtige Abrechnung und hilfreich im immer dichter werdenden „Vertrags-dschungel“. Fast 65 Prozent aller Befragten ist zudem ein integriertes Kassensystem wichtig, mit dem sich Kassiervorgänge inklusive Rezepterstellung in kürzester Zeit erledigen lassen. Auch Aushilfskräfte, die nicht über einen fachlichen Hintergrund verfügen, aber beim derzeit herrschenden Fachkräftemangel zunehmend eingesetzt werden, profitieren hiervon und benötigen keine lange Einarbeitung. Als genauso wertvoll wie das Kassensystem wird die Funktion eines zentralen Artikel- und Stammdatenmanagements wahrgenommen, gilt es doch als das Rückgrat vieler Prozesse. Ob beim Kassieren oder in der Lagerhaltung: Wer unkompliziert auf die Stammdaten von Ärzten und Kostenträgern sowie auf aktuelle Artikeldaten und -preise zugreifen kann, erspart sich das zeitaufwendige händische Einpflegen und verringertgert damit die Fehlerquote. 
Ein leistungsfähiges Warenwirtschafts-system gehört für 60 Prozent der befragten Hilfsmittelerbringer zum Pflichtumfang einer Branchensoftware. Damit lässt sich bei der Lagerhaltung nicht nur jede Menge Arbeit sparen – Stichwort Inventur. Ein effizient geführtes Lage, das die tatsächlich benötigten Mengen bereithält, reduziert auch die Kapitalbindung und erhöht die Liquidität. 
 

„Die Margen werden immer geringer, teilweise hat man pro Verkauf nur ein paar Euro Gewinn. Umso wichtiger ist es, mit Hilfe der richtigen Software alle wirtschaftlichen Potenziale zu nutzen.“

Orthopädieschuhtechniker
Stimmungsbild Branchensoftware 2022

Anbindung an Telematikinfrastruktur

Das Stimmungsbild aus der aktuellen Umfrage von Optica zeigt, welche Funktionen Hilfsmittelerbringern bei ihrer Branchensoftware besonders wichtig sind – und auch, dass viele einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen. Fest steht, dass die Bedeutung einer leistungsfähigen Branchensoftware weiter zunimmt. Denn neben den wirtschaftlichen Vorteilen erfordert mittelfristig auch die Anbindung an die Telematikinfrastruktur eine geeignete Software.