Digitalisierung in der Heilmittelbranche: Die größte Hürde ist nicht die Technik

Die Digitalisierung in der Heilmittelbranche schreitet voran. Doch nicht die Technik ist die größte Herausforderung, sondern fehlende Orientierung, Zeit und persönliche Unterstützung für den erfolgreichen Einstieg.

Die Digitalisierung in der Heilmittelbranche nimmt spürbar Fahrt auf. Das zeigt auch das aktuelle „Stimmungsbild Heilmittelerbringer 2026“ von Optica mit mehr als 750 Teilnehmenden. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Praxen mit TI-Anschluss deutlich gestiegen: von 2,33 % auf rund 23,5 %. Auch die Anzahl der bereits bestellten Ausweiskarten für die Telematikinfrastruktur (TI) hat sich massiv erhöht. Die Zahlen verdeutlichen: Die Branche beschäftigt sich zunehmend aktiv mit der Digitalisierung und bereitet sich Schritt für Schritt auf die kommenden Anforderungen vor.

Doch trotz dieser Entwicklung bleibt die Stimmung ambivalent. Viele Heilmittelerbringende erkennen die Notwendigkeit der Digitalisierung, fühlen sich gleichzeitig jedoch nicht ausreichend vorbereitet. Der Wille zur Digitalisierung ist vorhanden, vielen fehlt jedoch die notwendige Orientierung, um digitale Projekte im Praxisalltag anzugehen.

Nicht die Software ist das Problem – sondern der Weg dorthin

Ein Blick auf die Frage, was Heilmittelerbringende aktuell von der Nutzung einer Praxissoftware abhält, liefert einen interessanten Hinweis auf die allgemeinen Herausforderungen der Digitalisierung. Am häufigsten nennen die Befragten den Zeitaufwand für die Einarbeitung in neue Systeme, fehlende IT- Erfahrung und die damit verbundenen Belastungen im Arbeitsalltag. Viele Praxen haben nicht grundsätzlich etwas gegen digitale Lösungen. Die zentrale Frage lautet vielmehr: „Wie sollen wir das zusätzlich zum ohnehin stressigen Praxisalltag schaffen?“

Genau hier entsteht eine Hürde, die oft unterschätzt wird. Digitalisierung bedeutet für viele nicht nur eine neue Software, sondern vor allem veränderte Arbeitsabläufe, neue Anforderungen und die Verantwortung, diese Veränderungen parallel zum laufenden Betrieb umzusetzen. Hinzu kommt, dass viele Praxen die Digitalisierung nicht als einzelnes Projekt, sondern als Bündel neuer Anforderungen wahrnehmen. Gerade kleinere Einrichtungen und digitale Beginner berichten von fehlender Orientierung und dem Gefühl, den Überblick über technische, organisatorische und gesetzliche Anforderungen zu verlieren. Aussagen wie „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“ oder der Wunsch nach „einfachen Schritt-für-Schritt-Erklärungen“ ziehen sich durch das aktuelle Stimmungsbild.

Digitalisierung unter schwierigen Rahmenbedingungen

Die Herausforderungen beschränken sich dabei nicht auf die Einführung neuer Software. Mit der geplanten flächendeckenden Einführung der eVerordnung und der stärkeren Einbindung der Heilmittelbranche in die TI steigt der Veränderungsdruck auf die Einrichtungen. Gleichzeitig prägen Fachkräftemangel, steigende Bürokratie und wirtschaftliche Unsicherheiten den Praxisalltag vieler Heilmittelerbringender.

Vor diesem Hintergrund wird Digitalisierung häufig nicht als Entlastung wahrgenommen, sondern als zusätzliche Aufgabe. Viele Befragte verbinden neue digitale Vorgaben mit Mehraufwand, Schulungsbedarf oder der Sorge vor technischen Problemen. Entsprechend groß ist der Wunsch nach Lösungen, die nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern tatsächlich Arbeitsabläufe vereinfachen und Zeit sparen.

Patientenansicht in Optica Viva

Optica Viva: Ihre TI-fähige Software für eine papierlose Praxis

Mit Optica Viva gelingt der Umstieg auf eine digitale Praxis spielend leicht: Als Praxisverwaltungssoftware, die speziell auf die Anforderungen von Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie zugeschnitten ist, kann Optica Viva alle Prozesse Ihrer Praxis digital abbilden: Termine, Therapieplanung, Dokumentation und Patientenakte, Finanzen und Mitarbeitermanagement sind so aufgebaut, dass Sie anstehende ToDos mit wenigen Klicks erledigen können. TI-Anwendungen sind dabei nahtlos integriert. 

Mehr erfahren

Persönliche Unterstützung bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Ein besonders klares Bild zeigt sich beim Thema Support. Hilfe bei der Anwendung, telefonischer Support und feste Ansprechpartner werden von den Befragten deutlich höher bewertet als Chatbots oder digitale Handbücher. Gerade in einer Branche, in der Zeit knapp ist und Fehler direkte Auswirkungen auf Abrechnung und Patientenversorgung haben können, bleibt persönliche Unterstützung ein zentraler Vertrauensfaktor.

Die Ergebnisse stehen damit im Gegensatz zu vielen aktuellen Digitalisierungstrends. Während in anderen Branchen zunehmend auf Automatisierung und Self-Service gesetzt wird, wünschen sich Heilmittelpraxen vor allem Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und kompetente Ansprechpartner, die bei konkreten Problemen schnell helfen können. Digitalisierung wird von vielen nicht als reine Technologiefrage verstanden, sondern als Veränderungsprozess, der begleitet werden muss.

Orientierung schafft Akzeptanz

Gerade bei Themen rund um die TI zeigt sich, wie hoch der Bedarf an verständlicher Begleitung weiterhin ist. Viele Praxen beschäftigen Fragen wie: Welche Komponenten werden benötigt? Wie läuft die Anbindung ab? Welche Kosten werden erstattet? Und welche Anwendungen sind im Praxisalltag tatsächlich relevant?

Die Umfrage von Optica macht dabei eines besonders sichtbar: Erfolgreiche Digitalisierung beginnt nicht bei der Technik, sondern bei verständlicher Information und praxisnaher Unterstützung. Genau hier gewinnen Informationsangebote, Webinare und persönliche Begleitung an Bedeutung. Mit OpticaTI bietet Optica ein umfassendes Leistungspaket für den Einstieg in die TI: Von Informations- und Schulungsangeboten über die Bereitstellung der notwendigen Komponenten bis hin zur persönlichen Begleitung während des gesamten Anbindungsprozesses. Die TI-Servicehotline unterstützt Heilmittelerbringende dabei bei Bedarf von der Kartenbeantragung über die Installation bis hin zur Beantragung möglicher Förderungen. Technisches Vorwissen wird dabei nicht vorausgesetzt.

Je verständlicher der Einstieg gestaltet wird, desto geringer werden Berührungsängste und Widerstände. Digitalisierung gelingt vor allem dort, wo Praxen abgeholt werden und komplexe Veränderungen nicht allein bewältigen müssen.

TI einfach machen: Ihr Anschluss mit OpticaTI

OpticaTI bringt Ihre Praxis sicher in die digitale Zukunft. Von der Hardware über einen Installationsservice bis hin zum täglichen Support für alle Fragen erhalten Sie mit OpticaTI ein Full-Service-Paket mit bequemer monatlicher Zahlung. Und das Beste: die entstehenden Kosten werden durch die GKV-Förderung und den einmaligen Optica TI-Bonus in Höhe von 150€ mehr als gedeckt. 

Mehr erfahren

So unterstützt Optica konkret bei der Digitalisierung

Wir holen Sie dort ab, wo Sie heute stehen, und begleiten Sie Schritt für Schritt auf Ihrem Weg in die digitale Praxiswelt.

OpticaTI und TI-PortalSchritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten und praxisnahe Hilfestellungen für den Prozess Ihrer die TI-Anbindung sowie direkter Kontakt zum TI-Serviceteam.
TI-WegweiserTI-Expert:innen begleiten Sie einmal pro Woche digital mit verständlichen Erklärungen, konkreten Handlungsempfehlungen und Antworten auf individuelle Fragen zur TI-Einführung.
TI-Webinare & MediathekAktuelle Informationen, kostenlose Schulungen und aufgezeichnete Webinare rund um die konkrete Nutzung der Telematikinfrastruktur, eVerordnung und digitale Prozesse.
Optica WissenswertLeitfäden, Hilfestellungen und Fachbeiträge rund um das Thema Praxisdigitalisierung, Praxissoftware und Telematikinfrastruktur.
Optica Viva SchulungenPraxisnahe Schulungen für Einsteiger:innen und Anwender:innen zur sicheren Nutzung der Software im Arbeitsalltag
Optica Viva Grundlagen WebinareVerständlicher Einstieg in digitale Prozesse und Funktionen sowie den Aufbau von Optica Viva – ideal für alle, die Optica Viva neu kennen lernen.
Optica Viva Demo-PortalMöglichkeit, Funktionen und Arbeitsabläufe rund um die Uhr vorab kennenzulernen und die Software unverbindlich zu testen.

Fazit

Die Heilmittelbranche befindet sich mitten in einer digitalen Übergangsphase. Die Bereitschaft zur Veränderung wächst, gleichzeitig bleibt der Unterstützungsbedarf hoch. 

Entscheidend wird deshalb sein, technische Lösungen nicht nur bereitzustellen, sondern den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten – mit verständlicher Kommunikation, persönlicher Begleitung und konkreter Unterstützung im Praxisalltag. Denn Digitalisierung wird dort erfolgreich, wo Menschen Vertrauen in die Veränderung entwickeln und sich auf dem Weg nicht allein gelassen fühlen.


Support, Kundenservice oder Anfragen zu weiteren Produkten


Unverbindlich über unsere Leistungen informieren