Videotherapie in den Praxisalltag einbinden

Videotherapie im Praxisalltag ist längst kein Zukunftsthema mehr: Sie entwickelt sich zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Versorgungskonzepte. Dabei stellen sich viele Praxisinhaber:innen die Frage, wie sich Videotherapie auch im Kontext der Teletherapie Abrechnung sinnvoll und regelkonform in die Praxisverwaltung einbinden lässt.

Stand: Mai 2026

Videotherapie im Praxisalltag ist längst kein Zukunftsthema mehr: Sie entwickelt sich zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Versorgungskonzepte. Dabei stellen sich viele Praxisinhaber:innen die Frage, wie sich Videotherapie auch im Kontext der Teletherapie Abrechnung sinnvoll und regelkonform in die Praxisverwaltung einbinden lässt.

Videotherapie als ergänzender Baustein in der Heilmittelversorgung

Während Videosprechstunden insgesamt an Bedeutung gewinnen, fehlen für den Heilmittelbereich umfassende Nutzungsstatistiken. Beobachtungen aus der Praxis zeigen jedoch einen zunehmenden Einsatz insbesondere bei Verlaufskontrollen, Beratungssituationen und der Anleitung von Übungseinheiten. Und die Videotherapie hat Potenzial: Sie kann insbesondere in ländlichen Regionen sowie für Patient:innen mit eingeschränkter Mobilität Versorgungslücken schließen, sie kann die Therapietreue steigern, wenn Übungen im häuslichen Umfeld und in realen Alltagssituationen begleitet werden und die Online Therapie Praxisverwaltung ermöglicht eine bessere Auslastung bei kurzfristigen Terminlücken, was sich positiv auf die Ausfallquote auswirkt. Die Praxen werden entlastet bei nicht zwingend physischen Behandlungseinheiten. Dabei ist die Videotherapie kein Ersatz für die klassische Behandlung in den Praxisräumen: Sie ist ein ergänzender Baustein, der seinen Nutzen da entfaltet, wo Beratung, Anleitung und Verlauf im Vordergrund stehen, regelmäßige Kontaktpunkte mit wiederkehrenden Abläufen notwendig sind und organisatorische oder geografische Barrieren bestehen. 

Mehrwert der Videotherapie im Heilmittelbereich:

  • Sicherstellung der Versorgung unabhängig von Ort und Mobilität
  • Mehr Flexibilität und Effizienz im Praxisalltag durch bessere Terminsteuerung und Nutzung freier Kapazitäten
  • Unterstützung der Therapietreue durch Anleitung und Begleitung im häuslichen Umfeld
  • Geeignet für Beratung, Verlaufskontrolle und Training, insbesondere bei stabilen und aktiven Behandlungsanteilen
  • Sinnvolle Ergänzung zur Präsenztherapie, insbesondere zur Entlastung und gezielten Erweiterung des Versorgungsspektrums

Von der Sonderregelung zur Regelversorgung

Während Videosprechstunden insgesamt an Bedeutung gewinnen, fehlen für den Heilmittelbereich umfassende Nutzungsstatistiken. Beobachtungen aus der Praxis zeigen jedoch einen zunehmenden Einsatz insbesondere bei Verlaufskontrollen, Beratungssituationen und der Anleitung von Übungseinheiten. Und die Viedeotherapie hat Potenzial: Sie kann insbesondere in ländlichen Regionen sowie für Patient:innen mit eingeschränkter Mobilität Versorgungslücken schließen, sie kann die Therapietreue steigern, wenn Übungen im häuslichen Umfeld und in realen Alltagssituationen begleitet werden und die Online Therapie Praxisverwaltung ermöglicht eine bessere Auslastung bei kurzfristigen Terminlücken, was sich positiv auf die Ausfallquote auswirkt. Die Praxen werden entlastet bei nicht zwingend physischen Behandlungseinheiten. Dabei ist die Videotherapie kein Ersatz für die klassische Behandlung in den Praxisräumen: Sie ist ein ergänzender Baustein, der seinen Nutzen da entfaltet, wo Beratung, Anleitung und Verlauf im Vordergrund stehen, regelmäßige Kontaktpunkte mit wiederkehrenden Abläufen notwendig sind und organisatorische oder geografische Barrieren bestehen. 

Einsatz muss therapeutisch sinnvoll, sicher und wirksam sein

Im Praxisalltag wird die Videotherapie bislang eher zurückhaltend eingesetzt. Gründe dafür sind unter anderem Unsicherheiten bei der Anwendung der Richtlinien, insbesondere hinsichtlich Indikationsstellung und zulässiger Anteile je Verordnung. Entscheidend ist immer, ob die Behandlung ohne unmittelbaren physischen Kontakt therapeutisch sinnvoll, sicher und wirksam durchgeführt werden kann. Der Umfang richtet sich dabei nach Heilmittelbereich, Diagnosegruppe und vertraglichen Vorgaben. Zusätzlich spielt die fachliche Eignung eine Rolle: Während einige Leistungen gut digital abbildbar sind, etwa Übungs- und Beratungssituationen, bleibt der Einsatz insbesondere in manualtherapiegeprägten Bereichen begrenzt. Außerdem wirken technische Anforderungen sowie Akzeptanzfaktoren bremsend: Sowohl Behandelnde als auch Patientinnen und Patienten bevorzugen häufig weiterhin den persönlichen Kontakt, sodass Videotherapie trotz vorhandener Möglichkeiten oft eher ergänzend genutzt wird.

Therapie, wo sie gebraucht wird - auch auf Distanz: Videotherapie einfach umsetzen mit Optica Viva und WebPrax 

Optica Viva ermöglicht die Durchführung von Videotherapie direkt aus der Software heraus – ohne Zusatzsoftware und ohne Systemwechsel. Wird ein Termin als telemedizinische Leistung angelegt, bucht Optica Viva ihn automatisch bei WebPRAX und stellt dem Patienten den Zugangslink bereit – alles in einem Schritt. So lassen sich Ausfallzeiten kurzfristig mit Videoterminen auffangen und neue Therapieangebote schaffen, ohne dass sich am gewohnten Workflow etwas ändert.

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Therapeutische Ziele ohne physischen Kontakt erreichen

Die Eignung hängt maßgeblich vom Anteil aktiver Anleitung und Selbstübungseinheiten ab. In der Physiotherapie eignet sich Videotherapie vor allem für indikationsbezogene Übungsbehandlungen, Nachsorge und funktionelles Training bei stabilen orthopädischen oder chronischen Befunden. In der Ergotherapie eröffnet sich das Einsatzspektrum etwa bei neurokognitiven Störungen, Handlungs- und Alltagsstrukturierung, Training von Aktivitäten des täglichen Lebens oder im pädiatrischen Kontext zur Anleitung von Eltern und Bezugspersonen, da hier häufig Kontext- und Umfeldarbeit im Vordergrund steht. In der Logopädie eignet sie sich insbesondere bei Stimm-, Sprach- und Sprechstörungen sowie in der neurologischen Nachsorge, sofern ausreichende Selbstbeobachtung und Anleitung möglich sind. Entscheidend über alle Bereiche hinweg ist, dass die Behandlung stabil verlaufen muss, Patientinnen und Patienten ausreichend aktiv mitarbeiten können und die therapeutischen Ziele ohne unmittelbaren physischen Kontakt erreichbar sind.

Nicht ohne therapeutische Indikation, Technik und Organisation

Wer die Videotherapie im Praxisalltag einsetzen möchte, braucht im Kern drei Dinge: eine geeignete therapeutische Indikation, eine stabile technische Infrastruktur und eine regelkonforme organisatorische Abbildung. Therapeutisch muss zunächst geprüft werden, ob die Behandlung ohne direkten physischen Kontakt sinnvoll und sicher durchführbar ist. Technisch benötigen Praxen eine datenschutzkonforme Videolösung, eine stabile Internetverbindung sowie Endgeräte auf beiden Seiten. Organisatorisch sind insbesondere Einwilligungen, dokumentierte Prozesse und die Einhaltung der Vorgaben der Heilmittel-Richtlinie relevant, inklusive der Anforderungen an Videotherapie, Teletherapie Abrechnung und deren Umsetzung in der Praxisverwaltung.

Videotherapie nahtlos in die Praxissoftware integrieren

Optica Viva bildet die Videotherapie direkt in der Praxisverwaltungssoftware ab, indem das Tool WebPRAX nahtlos integriert ist. Auf Basis der hinterlegten Heilmittelverordnung werden Leistungen dann automatisch in den Termin- und Behandlungsworkflow überführt und dabei als grundsätzlich video- oder präsenzfähig gekennzeichnet. Dadurch kann im Terminplan direkt entschieden werden, ob eine Einheit vor Ort oder per Video stattfindet, ohne separate Systeme oder Zusatzprozesse. Videotherapietermine werden dabei im Kalender wie reguläre Behandlungstermine angelegt und mit dem Videotherapiedienst verknüpft. Für die Durchführung können Therapeutinnen und Therapeuten den Termin unmittelbar aus Optica Viva heraus öffnen, während gleichzeitig automatisch Zugangslinks für Patientinnen und Patienten bereitgestellt werden. Zusätzlich wird die Patientenkommunikation durch Vorlagen wie Einwilligungserklärungen oder Informationsblätter unterstützt. Alles wird direkt dokumentiert, in der Patientenakte gespeichert und jederzeit nachvollziehbar bereitgestellt. Dadurch werden organisatorische und rechtliche Anforderungen in einen durchgängigen digitalen Prozess integriert, ohne Medienbrüche zwischen Planung, Durchführung und Dokumentation – ein zentraler Baustein für eine moderne Online Therapie Praxisverwaltung.

Praxistaugliche Ergänzung der Patientenversorgung

Der praktische Nutzen für Therapeut:innen und Therapeuten liegt dann vor allem in drei Punkten: Der administrative Mehraufwand sinkt, weil Einwilligung, Dokumentation und Abrechnung in einem System zusammenlaufen, die Prozesssicherheit steigt, da regulatorische Anforderungen in der Software abgebildet sind und schließlich werden Medienbrüche vermieden und alle Prozesse aus einer Lösung heraus gesteuert. Damit verschiebt sich die Perspektive: Videotherapie ist kein Ersatz für die Präsenzbehandlung, sondern eine strukturierte, regelkonforme und zunehmend praxistaugliche Ergänzung, die sich sowohl in der klassischen Versorgung als auch in der Teletherapie Abrechnung und der digitalen Praxisorganisation sinnvoll abbilden lässt.

Vorteile der Videotherapie in Optica Viva

  • Durchgängige Prozessintegration: Videotherapie ist direkt in Terminplanung, Behandlung und Dokumentation eingebunden
  • Einfaches Terminmanagement: Videotermine werden im gleichen Kalender wie Präsenztermine geplant und gesteuert
  • Direkter Start der Behandlung: Therapeut:innen können Videotermine unmittelbar aus dem System heraus starten
  • Integrierte Patientenkommunikation: Zugangslinks, Einwilligungen und Informationsmaterialien werden systemgestützt bereitgestellt
  • Rechtssichere Dokumentation und Abrechnung: Einwilligungen und Leistungen sind zentral hinterlegt und regelkonform abbildbar
  • Weniger Medienbrüche im Alltag: Alle Schritte von der Planung bis zur Abrechnung erfolgen in einem System 


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