IFK: Physiotherapie-Zukunft im politischen Berlin

IFK-Spitze auf Tour durch Berlin – und bringt ein wichtiges Signal mit: Berufsgesetz soll kommen.

Kaum ist die parlamentarische Sommerpause beendet, verdichtet sich das gesundheitspolitische Geschehen in der Hauptstadt. IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer nutzten die vergangenen Wochen für mehrere Besuche in Berlin – um abseits der großen politischen Bühne über die Herausforderungen in der Physiotherapie aufzuklären und über aktuelle Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. Ein zentrales Signal nehmen sie mit: Im politischen Berlin mehren sich die Hinweise, dass das Berufsgesetz für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten nun endlich reformiert werden soll.

PKV-Herbstfest: Blick nach vorn trotz Spargesetz

Den Auftakt bildete das traditionelle Herbstfest des PKV-Verbands. Im Mittelpunkt standen die gesundheitspolitischen Entwicklungen des Sommers – allen voran die Regelungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, an die sich laut IFK nun alle Beteiligten gewöhnen müssten. Thomas Brahms, Vorstandsvorsitzender des PKV-Verbands, formulierte in seiner Rede eine klare Erwartung an Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann: keine kleinen Schritte mit großen Ankündigungen, sondern mutige, strukturelle und langfristig tragfähige Reformen.

BMC-Jahresempfang: Nachwuchs gestaltet mit

Am Folgetag nahm der IFK am Jahresempfang des Bundesverbands Managed Care (BMC) teil – neben Repschläger und Pfadenhauer auch die wissenschaftliche Referentin Johanna Pleus. Sie vertritt den IFK als Mitglied der „BMC Transformers”, einem Netzwerkprogramm des BMC für Young Professionals, das Zukunftsfragen des Gesundheitswesens erörtert und neue Perspektiven für die Transformation der Versorgung entwickelt.

AOK-Netzwerkveranstaltung: Linnemann unter der Lupe

Bei einer weiteren Netzwerkveranstaltung des AOK-Bundesverbands, an der Repschläger für den IFK teilnahm, stand vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wird Bundesgesundheitsminister Linnemann die Vorarbeit seiner Vorgängerin Nina Warken nutzen, um daraus zügig Reformvorhaben auf den Weg zu bringen – oder setzt er neue Akzente? Die Diskussionen drehten sich dabei insbesondere um die Frage, mit welcher Dynamik die anstehenden Strukturreformen angegangen werden.

Besonders aufhorchen lässt ein Signal, das der IFK aus diesen Gesprächen mitgenommen hat: Im politischen Berlin verdichten sich die Hinweise darauf, dass die längst überfällige Reform des Berufsgesetzes für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten nun tatsächlich angegangen werden soll. Für die gesamte Heilmittelbranche wäre das ein wichtiger Schritt – die Reformdebatte läuft bereits seit Jahren.

Was bedeutet das für Heilmittelpraxen?

Der gesundheitspolitische Herbst zeigt: Die Verbände sind präsent, die Themen der Physiotherapie werden gehört. Ob aus politischen Signalen konkrete Gesetzgebung wird, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Der IFK kündigt an, den Dialog fortzusetzen und die Interessen seiner Mitglieder weiter aktiv in den politischen Prozess einzubringen.

Immer auf dem neuesten Stand mit Optica OWL

Wenn Seine keine News aus der Heilmittelbranche verpassen wollen, sind Sie bei Optica OWL an der richtigen Adresse. Wir halten Sie täglich auf dem Laufenden!

Mehr erfahren


Support, Kundenservice oder Anfragen zu weiteren Produkten


Unverbindlich über unsere Leistungen informieren