Zehn Vorreiter und Visionäre der Hilfsmittelbranche
![]() | Dr. Johanna Ludwig Ein zentraler Hebel für 2026 ist die Digitalisierung. Sie ist längst kein Zukunftsversprechen mehr, sondern verändert die Betriebe bereits maßgeblich. Als Leiterin der neuen Stabsstelle „Versorgung“ steht Dr. Johanna Ludwig bei der gematik für einen Perspektivwechsel: Erstmals wird die Sicht der Leistungserbringer systematisch in digitale Prozesse integriert. Anwendungen wie eVerordnung oder eRezept sollen nicht nur funktionieren, sondern im Betriebsalltag willkommen sein. Ist die digitale Infrastruktur Entlastung oder Belastung? Hier entscheidet es sich. |
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Lais Kriwat Gleichzeitig verändert sich das Selbstbild des Berufs. Lais Kriwat steht für eine Generation von Orthopädie-Techniker-Meistern, die fachliche Exzellenz mit öffentlicher Präsenz verbinden. Über Social Media macht er Werkstattalltag und Sportversorgung sichtbar. 2026 ist diese Sichtbarkeit mehr als Marketing: Im Wettbewerb um Nachwuchs wird Kommunikation zur strategischen Ressource. Wer nicht sichtbar ist, findet schwer neue Fachkräfte, das bekommen viele Betriebe inzwischen deutlich zu spüren. | ![]() |
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![]() | Merle Janssen & Jenny Hackhe Wie moderne Führung im Mittelstand aussehen kann, zeigen Merle Janssen und Jenny Hackhe. Mit ihrem Podcast „Unter Schwestern“, ihren Social-Media-Aktivitäten als „Sanifluenzer“ und ihrer offenen Kommunikation machen sie Unternehmertum im |
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Kirsten Abel Die neue Sichtbarkeit stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern auch die Branche insgesamt. Tritt sie klar positioniert und geschlossen auf, wächst ihre politische Wahrnehmung. Genau hier setzt Kirsten Abel an. Als Generalsekretärin von „Wir versorgen Deutschland“ bündelt sie die Interessen der Branche und verleiht ihnen Gewicht gegenüber Kassen und Politik. Geprägt von Reformdruck und Kostendebatten, wird koordinierte Interessenvertretung 2026 zum Machtfaktor. | ![]() |
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![]() | Alf Reuter Auch auf handwerkspolitischer Ebene werden Weichen gestellt. Alf Reuter vertritt als Präsident des BIV-OT die Orthopädietechnik in zentralen Gremien bis hin zum ZDH-Präsidium. Er verankert das Handwerk als Gesundheitsgewerk in der handwerkspolitischen Meinungsbildung und steht für Kontinuität und politische Anschlussfähigkeit der Branche. 2026 zeigt: Kontinuierliche Präsenz und strukturelle Verankerung der Orthopädietechnik sind Voraussetzung für nachhaltigen Einfluss. |
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Peter Ferger Was moderne Orthopädietechnik leisten kann, wird auch im Spitzensport deutlich. Peter Ferger verbindet als Cheftechniker | ![]() |
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![]() | Oda Hagemeier Parallel dazu wird auf Herstellerseite um Marktzugang und regulatorische Stabilität gerungen. Oda Hagemeier koordiniert als Geschäftsführerin der eurocom die politische Positionierung der Industrie. Innovationsfähigkeit, Bürokratieabbau und Versorgungssicherheit sind Themen, die 2026 unmittelbare wirtschaftliche Folgen haben, für Hersteller wie für Leistungserbringer. Entscheidend ist dabei, wie innovationsfreundlich das System tatsächlich ausgestaltet wird. |
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Stefan Geiselbrechtinger Stefan Geiselbrechtinger, Geschäftsführer der OPED-Gruppe und Vorstandsmitglied des BVMed, verbindet unternehmerisch Verantwortung mit verbandspolitischem Einfluss. Er steht für einen innovationsgetriebenen Hersteller, der Digitalisierung, neue Versorgungsmodelle und internationale Wettbewerbsfähigkeit zusammendenkt. Die Verflechtung von Industrie, Versorgung und Politik wird im Jahr 2026 entscheidend sein und Geiselbrechtinger gestaltet diese Schnittstelle aktiv mit. | ![]() |
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![]() | Norbert Bertram Im Hintergrund entscheiden Vertragsstrukturen über Handlungsspielräume. Norbert Bertram arbeitet als Geschäftsführer des VVHC an fairen und tragfähigen Rahmenbedingungen in den Verhandlungen mit Krankenkassen. In einem Jahr steigender Kosten wird wirtschaftliche Stabilität zur Voraussetzung für Qualität. Effizienz und Bündelung sind dabei keine Schlagworte, sondern konkrete Überlebensstrategien. |
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Detlef Möller Schließlich zeigt Detlef Möller, wie operative Versorgung und strategische Verbundarbeit zusammenwirken können. Als Co-Geschäftsführer von STOLLE Sanitätshaus Hamburg und Aufsichtsratsvorsitzender von rehaVital verbindet er Praxisnähe mit strukturellem Rückhalt. 2026 wird deutlich: Wer im Alltag stark bleiben will, braucht Netzwerke, klare Prozesse und unternehmerische Weitsicht. | ![]() |
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